lesen oder die weisheit des buchrückentextes
wenn ein buch interessant aussieht, muss es noch zwei qualifikationsrunden durchlaufen, bevor es gekauft wird: zunächst nehme ich es wiegend in die hand und streiche mit den fingern über den einband. danach überfliege ich den buchrückentext; vor allem kommentare von lesern und kritikern leisten dabei echte überzeugungsarbeit.
dieses buch schien alles zu haben. ein abenteuerlicher, prägnanter titel auf einem witzigen und passenden frontcover, ein gehaltversprechendes gewicht bei kompaktem format, an den fingerspitzen prickelnde, ausgestanzte buchstaben und auf dem buchrücken die verheißungsvolle formel: "eine geschichte, die sie an gott glauben lässt"
zugegeben eine ziemlich marktschreierische behauptung, aber ich habe sie gar nicht so wörtlich genommen und mich von der seit langem unterhaltsamsten und zauberhaftesten geschichte forttragen lassen.
am ende dieses fabelhaften romans erlebte ich einen der bewegendsten momente, die mich je beim lesen ereilt haben. nie zuvor hatte ich das gefühl gehabt, eine geschichte derartig tief und persönlich zu verstehen. ich begriff, dass die gesamte erzählung letzlich vorbereitung für diesen einen ergreifenden augenblick gewesen war.
ich kam zu einer erkenntnis. keiner erkenntnis, die mein leben für immer verändert, oder so etwas. im gegenteil. ich erlangte klarheit über eine sache, die schon immer unerkannt in mir geschlummert hatte. die erkenntnis, dass ich an gott glaube. dass ich so wie ich bin, denke und die welt sehe, gar nicht anders kann, als an gott zu glauben.
der verdammte buchrückentext hatte recht! und ich behaupte, dass dieses erlebnis jeder haben wird, der dieses buch aufstöbert, in die hand nimmt und kauft, denn der ist wie ich.
dieses buch schien alles zu haben. ein abenteuerlicher, prägnanter titel auf einem witzigen und passenden frontcover, ein gehaltversprechendes gewicht bei kompaktem format, an den fingerspitzen prickelnde, ausgestanzte buchstaben und auf dem buchrücken die verheißungsvolle formel: "eine geschichte, die sie an gott glauben lässt"
zugegeben eine ziemlich marktschreierische behauptung, aber ich habe sie gar nicht so wörtlich genommen und mich von der seit langem unterhaltsamsten und zauberhaftesten geschichte forttragen lassen.
am ende dieses fabelhaften romans erlebte ich einen der bewegendsten momente, die mich je beim lesen ereilt haben. nie zuvor hatte ich das gefühl gehabt, eine geschichte derartig tief und persönlich zu verstehen. ich begriff, dass die gesamte erzählung letzlich vorbereitung für diesen einen ergreifenden augenblick gewesen war.
ich kam zu einer erkenntnis. keiner erkenntnis, die mein leben für immer verändert, oder so etwas. im gegenteil. ich erlangte klarheit über eine sache, die schon immer unerkannt in mir geschlummert hatte. die erkenntnis, dass ich an gott glaube. dass ich so wie ich bin, denke und die welt sehe, gar nicht anders kann, als an gott zu glauben.
der verdammte buchrückentext hatte recht! und ich behaupte, dass dieses erlebnis jeder haben wird, der dieses buch aufstöbert, in die hand nimmt und kauft, denn der ist wie ich.
herraermel - 16. Januar, 20:11
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