Schluck das, Adler!
Es war die übliche Stelle in der Nähe unseres Gartens, wo ich badete. Es störte mich ein wenig, dass ich ständig unter Wasser von jemandem berührt wurde und den riesigen Weißen Hai, der sich aus Uferrichtung auf die Badegäste hermachte, hielt ich zunächst für eine harmlose Phantasie; dennoch verließ ich das Wasser in respektvollem Bogen um das Untier - man konnte ja nie wissen. Auf der kleinen Homeparty, deren Gastgeber ich nicht kannte, irrte ich zunächst ziellos herum. Es wurden Filme irgendwelcher Abiturklassen über einen Projektor gezeigt, aber ich kannte die Leute nicht, die darin vorkamen. Dann erschienen doch noch eine alte und eine neue Bekannte, ich vermied aber ein Zusammentreffen, obwohl ich es darauf anlegte von ihnen gesehen zu werden. Ich lieh mir eine Zigarette aus einer herumliegenden Schachtel aus. West. Die Zigarette war so dick wie eine Zigarre, was ich als Herausforderung sah. Sie rauchte sich schwer und schmeckte karamelig, was, wie ich nun feststellte, wohl daran lag, dass es gar keine Zigarette sondern eine von diesen altmodischen Zuckertüten war, die ich da rauchte. Dabei hatte ich mir auch noch mein Feuerzeug mit geschmolzenem Zucker verklebt und erklärte den Abend für verdorben.
Ich gesellte mich denn doch zu meinen Bekannten, wobei die neue irgendwie enttäuschend anders aussah, als ich sie in Erinnerung hatte. Sie schmierte sich dann noch brillenförmig giftgrüne Paste um die Augen - das hatte mit einer Kieferfehlstellung zu tun - war aber sonst sehr lieb und herzlich. Irgendwann brachten die beiden mich dazu einen situationsbedingt lustigen Spruch, der gerade gefallen war, an die Tafel zu schreiben. Niemand konnte das lesen, dachte ich, und der Dozent war ausser sich, weil ich den auf dem Boden notierten Ablaufplan für die Bands des Abends verwischt hatte.
Ich gesellte mich denn doch zu meinen Bekannten, wobei die neue irgendwie enttäuschend anders aussah, als ich sie in Erinnerung hatte. Sie schmierte sich dann noch brillenförmig giftgrüne Paste um die Augen - das hatte mit einer Kieferfehlstellung zu tun - war aber sonst sehr lieb und herzlich. Irgendwann brachten die beiden mich dazu einen situationsbedingt lustigen Spruch, der gerade gefallen war, an die Tafel zu schreiben. Niemand konnte das lesen, dachte ich, und der Dozent war ausser sich, weil ich den auf dem Boden notierten Ablaufplan für die Bands des Abends verwischt hatte.
herraermel - 27. Oktober, 14:58
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