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    <title>grüner tee (es gibt bessere blogs, aber keiner duftet so gut)</title>
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    <description>es gibt bessere blogs, aber keiner duftet so gut</description>
    <dc:publisher>herraermel</dc:publisher>
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  <image rdf:about="http://static.twoday.net/greentea/images/icon.jpg">
    <title>grüner tee</title>
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    <title>überfordert</title>
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    <description>morgen werde ich nicht mehr wissen, wann heute übermorgen gewesen sein wird.</description>
    <dc:creator>herraermel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://greentea.twoday.net/topics/2.+bancha&quot;&gt;2. bancha&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 herraermel</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-12T17:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://greentea.twoday.net/stories/4653554/">
    <title>Winternacht</title>
    <link>http://greentea.twoday.net/stories/4653554/</link>
    <description>&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ich widme dir einen Gedanken, trocken&lt;br /&gt;
Weinend, manchmal, wenn der Winternacht &lt;br /&gt;
Schauer die letzte Rinde bricht in der Stille;&lt;br /&gt;
Wie ich dich suchte, genoss, litt, verlor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verstorbenen gleich, glaube ich dir &lt;br /&gt;
Zu begegnen an lächelnden Tagen, &lt;br /&gt;
Zwischen all den Sonnenstrahlen funkelst &lt;br /&gt;
Du mir entgegen, Wimpernschläge &lt;br /&gt;
Meinem trägen Herz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch unsterblich in mir wartest du geduldig, &lt;br /&gt;
Während ich mich sehnend entferne ins &lt;br /&gt;
Dunkel der Winternacht.</description>
    <dc:creator>herraermel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://greentea.twoday.net/topics/3.+gyokuro&quot;&gt;3. gyokuro&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 herraermel</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-27T20:46:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://greentea.twoday.net/stories/4621202/">
    <title>lesen oder die weisheit des buchrückentextes</title>
    <link>http://greentea.twoday.net/stories/4621202/</link>
    <description>wenn ein buch interessant aussieht, muss es noch zwei qualifikationsrunden durchlaufen, bevor es gekauft wird: zunächst nehme ich es wiegend in die hand und streiche mit den fingern über den einband. danach überfliege ich den buchrückentext; vor allem kommentare von lesern und kritikern leisten dabei echte überzeugungsarbeit.&lt;br /&gt;
dieses buch schien alles zu haben. ein abenteuerlicher, prägnanter titel auf einem witzigen und passenden frontcover, ein gehaltversprechendes gewicht bei kompaktem format, an den fingerspitzen prickelnde, ausgestanzte buchstaben und auf dem buchrücken die verheißungsvolle formel: &quot;eine geschichte, die sie an gott glauben lässt&quot;&lt;br /&gt;
zugegeben eine ziemlich marktschreierische behauptung, aber ich habe sie gar nicht so wörtlich genommen und mich von der seit langem unterhaltsamsten und zauberhaftesten geschichte forttragen lassen.&lt;br /&gt;
am ende dieses fabelhaften romans erlebte ich einen der bewegendsten momente, die mich je beim lesen ereilt haben. nie zuvor hatte ich das gefühl gehabt, eine geschichte derartig tief und persönlich zu verstehen. ich begriff, dass die gesamte erzählung letzlich vorbereitung für diesen einen ergreifenden augenblick gewesen war. &lt;br /&gt;
ich kam zu einer erkenntnis. keiner erkenntnis, die mein leben für immer verändert, oder so etwas. im gegenteil. ich erlangte klarheit über eine sache, die schon immer unerkannt in mir geschlummert hatte. die erkenntnis, dass ich an gott glaube. dass ich so wie ich bin, denke und die welt sehe, gar nicht anders kann, als an gott zu glauben. &lt;br /&gt;
der verdammte buchrückentext hatte recht! und ich behaupte, dass dieses erlebnis jeder haben wird, der dieses buch aufstöbert, in die hand nimmt und kauft, denn der ist wie ich.</description>
    <dc:creator>herraermel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://greentea.twoday.net/topics/2.+bancha&quot;&gt;2. bancha&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 herraermel</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-16T19:11:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://greentea.twoday.net/stories/4618273/">
    <title>inspiration</title>
    <link>http://greentea.twoday.net/stories/4618273/</link>
    <description>&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&quot;the piano keys are black and white&lt;br /&gt;
but they sound like a million colors in your mind&quot;&lt;br /&gt;
- k. melua -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das möchte ich auch können. im moment gelingen mir leider erst ein paar schwammige graustufen.&lt;br /&gt;
ich habe mal irgendwo gelernt, grau sei die bunteste aller farben. (&lt;a href=&quot;http://lyriclove.twoday.net/stories/4457673/&quot;&gt;lyriclove novembermorgen&lt;/a&gt;) und genau so fühlt es sich an: es ist alles da, nur fehlt es mir an einem filter, um einzelne nuancen diffenziert zum ausdruck zu bringen. stellen sie sich einen leidenschaftlichen und talentierten sänger vor, dessen einziges handicap darin besteht, dass er stumm ist. oder einen genialen schriftsteller, dem nie eine sprache gelehrt wurde.&lt;br /&gt;
aber ich geb die hoffnung nicht auf, schließlich habe ich zehn gesunde finger und ein vergleichsweise stabiles kreuz. &lt;br /&gt;
Ha! hat es da nicht eben ein wenig bläulich geschimmert!?</description>
    <dc:creator>herraermel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://greentea.twoday.net/topics/2.+bancha&quot;&gt;2. bancha&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 herraermel</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-15T20:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://greentea.twoday.net/stories/4577485/">
    <title>motto 2008</title>
    <link>http://greentea.twoday.net/stories/4577485/</link>
    <description>neujahr 2007 hab ich mir angewöhnt jedem neuen jahr ein motto zu geben, dass mein handeln leiten soll. das motto 2007 habe ich leider vergessen und rückblickend lässt sich aus dem, was ich letztes jahr so getrieben habe, auch nix herleiten. &lt;br /&gt;
dennoch hier mein motto 2008:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser irren Welt sind nur noch &lt;br /&gt;
die Wahnsinnigen wahrhaft verrückt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meine erste amtshandlung unter dem neuen credo wird sein, ohne unterhose vor die tür zu gehen, um mir einen neuen handy-akku zu kaufen.</description>
    <dc:creator>herraermel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://greentea.twoday.net/topics/2.+bancha&quot;&gt;2. bancha&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 herraermel</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-02T13:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://greentea.twoday.net/stories/4577436/">
    <title>ein gutes jahr</title>
    <link>http://greentea.twoday.net/stories/4577436/</link>
    <description>2007 war ein gutes jahr. viele veränderungen, viele neuanfänge, viel losgewordener ballast.&lt;br /&gt;
dass ich trotzdem so viel trauriges zeug geschrieben hab, lässt mich wieder an meiner integrität bzw. an der literatur im allgemeinen zweifeln. vielleicht bin ich mit meiner weinerlichen art schon mehr dichter als mir lieb ist. wenn sich jetzt noch das talent einstellt, bin ich auf dem besten wege an mir selbst zu zerbrechen und drüber mein meisterwerk zu schreiben.&lt;br /&gt;
genau da liegt übrigens der hund begraben: zur zeit geht es mir eben einfach viel zu gut, um zu schreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 war ein gutes jahr. es gab auch eine menge zu lernen. zum beispiel wie man unter der oberfläche des ganzen trubels und des konsumwahnsinns, dessen einzige daseinsberechtigung der selbsterhaltungstrieb zu sein scheint, den geist von weihnachten findet.&lt;br /&gt;
aber noch ein feiertag hat mir jüngst seine bedeutung offenbart: neujahr. die große leistung dieses tages ist es, einfach nur da zu sein, damit man den ersten vollwertigen tag des jahres, dass man eben noch so lautstark und feucht-fröhlich empfangen hat, nicht komplett verschläft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 war ein gutes jahr. das sagen zu können, nachdem man nie wieder froh zu werden glaubte, entlarvt unbedingtheit und ewigkeit als unterhaltsame gespinste. sich eines gefühles für immer sicher zu sein, ist eine tolle sache, die umso toller ist, wenn man sich klarmacht, dass sicherheit die einzige sache ist, die nicht gesichert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 war ein gutes jahr. glückauf 2008! ich glaube an dich!</description>
    <dc:creator>herraermel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://greentea.twoday.net/topics/2.+bancha&quot;&gt;2. bancha&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 herraermel</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-02T12:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://greentea.twoday.net/stories/4547785/">
    <title>ach so</title>
    <link>http://greentea.twoday.net/stories/4547785/</link>
    <description>hier ist übrigens grade sendepause.&lt;br /&gt;
2008 gibts neue schandtaten und neues layout.&lt;br /&gt;
geplant sind außerdem weniger schlaf und mehr drogen, ordnung, pünklichkeit und umweltschutz.&lt;br /&gt;
danke fürs besuchen, lesen, kommentieren und die viele freundschaftswerbung!&lt;br /&gt;
wünsche allen frohe weihnachten und einen guten rutsch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Ärmel</description>
    <dc:creator>herraermel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 herraermel</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-19T15:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://greentea.twoday.net/stories/4468954/">
    <title>&quot;hier stehe ich, ich kann nicht anders&quot;</title>
    <link>http://greentea.twoday.net/stories/4468954/</link>
    <description>&quot;hör auf dein herz&quot;, hielt ich immer für ne gute idee und hab bei wirklich wichtigen fragen die vernunft zum teufel geschickt.&lt;br /&gt;
aber ich glaube, dass mein herz manchmal ein richtiges arschloch sein kann: total oberflächlich, wankelmütig und vorallem selbstsüchtig; ziemlich sensibel zwar, aber das geht einem ja auch schnell auf die eier.&lt;br /&gt;
die vernunft dagegen ist ein eher beständiger typ: verlässlich, tolerant, verständnisvoll. ein langweiler eben, der ständig den zeigefinger hebt und alles genau durchdacht hat.&lt;br /&gt;
irgendwie sind sie auf ihre art ja beide richtig liebenswürdig, nur wollen sie in letzter zeit immer beide die wichtigen entscheidungen treffen und das funktioniert absolut nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vielleicht lass ich in zukunft einfach meinen bauch entscheiden. &lt;br /&gt;
und der will kuchen.</description>
    <dc:creator>herraermel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://greentea.twoday.net/topics/2.+bancha&quot;&gt;2. bancha&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 herraermel</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-21T17:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://greentea.twoday.net/stories/4459814/">
    <title>Fragmente</title>
    <link>http://greentea.twoday.net/stories/4459814/</link>
    <description>&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;gefühlsangst&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
die angst vor großen gefühlen ist ein gefühl, vor dem man sich fürchten sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;suchen und finden&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
dinge zu finden, weil man sie sucht, kann sehr unbefriedigend sein, wenn man befürchten muss, dass erst die suche das ding zum gesuchten ding gemacht hat.</description>
    <dc:creator>herraermel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://greentea.twoday.net/topics/2.+bancha&quot;&gt;2. bancha&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 herraermel</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-18T18:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://greentea.twoday.net/stories/4443766/">
    <title>Heile Welt</title>
    <link>http://greentea.twoday.net/stories/4443766/</link>
    <description>Riiiiiing. Riiiiiing. Riiiiiing. Tut.&lt;br /&gt;
&quot;Panzerknacker-Kinderladen. Ärmel hier. Hallo!&quot; &lt;br /&gt;
&quot;Ja, hier ist Lose vom Krümelmonster-Kinderladen. Kann ich den Peter mal sprechen? Es geht ums Erzieherfrühstück am Donnerstag.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Na klar! Kleinen Moment, bitte.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Leute sagen, sie würden gerne das Kind in sich erhalten. Vielleicht gibt es einen perfekten Ort dafür.</description>
    <dc:creator>herraermel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://greentea.twoday.net/topics/2.+bancha&quot;&gt;2. bancha&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 herraermel</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-13T17:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://greentea.twoday.net/stories/4431578/">
    <title>Heimweg</title>
    <link>http://greentea.twoday.net/stories/4431578/</link>
    <description>&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Sterne leuchten deinen Pfad,&lt;br /&gt;
So fern, so fern -&lt;br /&gt;
Blätter schlummern im Mondenglanz;&lt;br /&gt;
Blauer Schimmer, Träumen von Waldgeistern&lt;br /&gt;
Entschlüpft, bricht lange Schatten knorriger &lt;br /&gt;
Bäume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedanken säumen deinen Weg,&lt;br /&gt;
So fern, so fern -&lt;br /&gt;
Sterne, wehmütige Gefährten, erleuchten&lt;br /&gt;
Der Sehnsucht tiefste Furchen, gezogen&lt;br /&gt;
Von eigener Hand, zittrig im Herbstwind,&lt;br /&gt;
Allein.</description>
    <dc:creator>herraermel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://greentea.twoday.net/topics/3.+gyokuro&quot;&gt;3. gyokuro&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 herraermel</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-10T04:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://greentea.twoday.net/stories/4401368/">
    <title>Vom Pan und vom Baum</title>
    <link>http://greentea.twoday.net/stories/4401368/</link>
    <description>Es war einmal ein Pan. Der Pan war der Herr des Waldes und der Schützer aller Tiere und Pflanzen. Der Wald war voll von stolzen, hoch gewachsenen Bäumen, üppigen Sträuchern und Gräsern und flinken kleinen Nagetierchen und Rehen. Sie alle liebte und hegte der Pan. Aber einen Baum hegte und liebte der Pan ganz besonders. Es war der stolzeste und größte und älteste Baum des Waldes.&lt;br /&gt;
Wenn der Pan seinen morgendlichen Weg durch den Wald ging, so pflegte er am längsten bei dem stolzen und großen und alten Baum zu verweilen, um nach dem Rechten zu sehen. Und wenn der Pan nach einem stillen, schattigen Plätzchen suchte, um zu ruhen und dem Wald ein Lied auf der Flöte zu spielen, so entschied er sich meist für ein Lager zwischen den weit herausragenden Wurzeln des stolzen, großen und alten Baums und er spielte sein Lied mehr für den Baum als für den Rest des Waldes. Der Baum war Pans Baum.&lt;br /&gt;
Wurde es Herbst, so ließ Pan seinem Baum die Blätter länger als all den anderen Bäumen und Pan liebte es, seinen Baum mit der roten Krone zu sehen, die sich so sehr von dessen weißer Rinde abhob.&lt;br /&gt;
Wurde es Winter, so verstreute Pan stets zuerst um seinen Baum Reisig, um ihn vor der Kälte zu schützen, und Pan streichelte sacht seines Baumes Rinde.&lt;br /&gt;
Die anderen Pflanzen und Tiere waren nicht etwa eifersüchtig auf Pans Baum oder beargwöhnten ihre eigene Benachteiligung. Alle Pflanzen und Tiere wussten um die besondere Beziehung vom Pan und vom Baum. Und es war gut, wie es war.&lt;br /&gt;
Eines Frühlings, als der Pan seinen morgendlichen Weg durch den Wald ging, bemerkte er eine Veränderung. Die Musik des Waldes schien Pan gedämpfter und trauervoller als üblich, die Tiere schienen Pan weniger agil als üblich, die Frühlingsbrise schien Pan steifer als üblich und die Wasser und der Himmel schienen Pan weniger klar als üblich. &lt;br /&gt;
Einige der jüngeren Bäume waren von einer dem Pan unbekannten Krankheit befallen, die ihre Blätter faulen, ihre Rinde bröckeln und ihr Harz entweichen ließ. Pan behandelte die Bäume mit Wickeln und Kräutersuden und machte auch von der heilsamen Wirkung seiner Flötenmusik gebrauch, doch je mehr kranke Bäume Pan entdeckte, desto unkonzentrierter wurde er bei seinem Werk. Pan sorgte sich um seinen Baum.&lt;br /&gt;
Pan wollte sich Gewissheit verschaffen, dass sein Baum unversehrt sei, bevor er sich weiter um die jungen, kranken Bäume kümmern würde, und so suchte Pan seinen Baum auf dem schnellsten Wege auf. Und Pans Baum, der stolzeste, größte und älteste von allen, war unversehrt. &lt;br /&gt;
Im Laufe des Frühlings erkrankten immer mehr Bäume, auch stolzere und größere und ältere. Und auch vor den Tieren hielt die seltsame Krankheit nicht. Und obwohl Pan voll in Anspruch genommen war, die Bäume und Tiere zu versorgen, sah er oft nach seinem Baum und verweilte zunehmend länger zwischen dessen mächtigen Wurzeln, aus Angst, sein Baum könnte in Pans Abwesenheit erkranken. &lt;br /&gt;
Und die anderen Pflanzen und Tiere, die Pans Hilfe so dringend benötigten, klagten nicht etwa. Denn alle Pflanzen und Tiere wussten um die besondere Beziehung vom Pan und vom Baum. Und es war gut, wie es war.&lt;br /&gt;
Als im Wald die Vögel aufhörten zu singen und die Bäche aufhörten zu plätschern und die Blätter aufhörten zu rascheln, wich Pan nicht mehr von seines Baumes Seite. Pan spielte sein Lied für den Baum und Pan streichelte seines Baumes Rinde, denn die Krankheit näherte sich Pans Baum, dem Mittelpunkt des Waldes, von allen Seiten und Pan wollte keine schutzlose Sekunde für seinen Baum riskieren, wenn er den anderen Pflanzen und Tieren zu Hilfe käme.&lt;br /&gt;
Und die Pflanzen und Tiere des Waldes kündeten nicht etwa laut von ihrem Leid und ihrer Hilflosigkeit. Denn alle Pflanzen und Tiere des Waldes wussten um die besondere Beziehung vom Pan und vom Baum. Und es war gut, wie es war.&lt;br /&gt;
Als Pans Baum das letzte gesunde Geschöpf des Waldes war, als die letzten Pflanzen und Tiere des Waldes zugrunde gingen, weinte der Pan, das Gesicht an seines Baumes weißer Rinde gepresst, denn er wusste, dass sein Baum, der nun nicht mehr der stolzeste und größte und älteste sondern der letzte unter den Bäumen des Waldes war, sterben musste. &lt;br /&gt;
Doch Pans Baum starb nicht an der seltsamen Krankheit des Waldes. Dafür war er noch immer zu stolz und zu groß und zu alt. Pans Baum starb, weil er das Herz des Waldes war. Und ein Herz kann ohne das Leben, dem es schlägt, nicht existieren.&lt;br /&gt;
Als Pans Tränen langsam seines Baumes Rinde hinab rannen, flüsterte der Baum ihm ein leises Lebewohl. Und es war nicht nur das Lebewohl von Pans Baum. Es war das Lebewohl von Pans Wald, den er mehr als alles andere geliebt hatte.</description>
    <dc:creator>herraermel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://greentea.twoday.net/topics/1.+sencha&quot;&gt;1. sencha&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 herraermel</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-31T19:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://greentea.twoday.net/stories/4401101/">
    <title>warum so fröhlich, a.j. ?</title>
    <link>http://greentea.twoday.net/stories/4401101/</link>
    <description>im kaisers gabs keine marshmallows. im kaisers gabs keine müslisortierende mitarbeiterin, die begierig auf fragen der zahlenden kundschaft wartete. so wurde die wurstfachverkäuferin ins vertrauen gezogen. &lt;br /&gt;
&quot;habt ihr vielleicht marshmallows?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;öhm, soweit ich weiß, nicht. nur manchmal als aktion.&quot;&lt;br /&gt;
plötzlich meldete sich alfred j. kwack zu wort: &quot;also im kaisers in spandau haben sie marshmallows...&quot;&lt;br /&gt;
ja, auch alfred j. kwak ging einkaufen. und alfred j. kwak war eine frau; aber das hatte ich früher schon vermutet.&lt;br /&gt;
bevor ich zur kasse ging, überlegte ich, ob ich alfred ansprechen sollte, um mich über dies und das zu erkundigen. zum beispiel wie es sei, von einem kurzsichtigen maulwurf aufgezogen zu werden. aber ich bin da immer sehr zurückhaltend und befürchte berühmten aber fremden leuten mit meiner fragerei auf die nerven zu gehen.&lt;br /&gt;
als ich die weinabteilung erreichte, hörte ich noch, wie die wurstfrau alfred anschnauzte: &quot;ja, der kaisers in spandau ist bestimmt auch ein bisschen größer, ne?&quot;&lt;br /&gt;
die frau hatte alfred offensichtlich nicht erkannt. &lt;br /&gt;
ich genoss das erhebende gefühl des einzigen stillen mitwissers, als ich mir den kopf darüber zerbrach, wo ich jetzt noch marshmallows auftreiben könnte.</description>
    <dc:creator>herraermel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://greentea.twoday.net/topics/2.+bancha&quot;&gt;2. bancha&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 herraermel</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-31T17:38:00Z</dc:date>
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    <title>Schluck das, Adler!</title>
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    <description>Es war die übliche Stelle in der Nähe unseres Gartens, wo ich badete. Es störte mich ein wenig, dass ich ständig unter Wasser von jemandem berührt wurde und den riesigen Weißen Hai, der sich aus Uferrichtung auf die Badegäste hermachte, hielt ich zunächst für eine harmlose Phantasie; dennoch verließ ich das Wasser in respektvollem Bogen um das Untier - man konnte ja nie wissen. Auf der kleinen Homeparty, deren Gastgeber ich nicht kannte, irrte ich zunächst ziellos herum. Es wurden Filme irgendwelcher Abiturklassen über einen Projektor gezeigt, aber ich kannte die Leute nicht, die darin vorkamen. Dann erschienen doch noch eine alte und eine neue Bekannte, ich vermied aber ein Zusammentreffen, obwohl ich es darauf anlegte von ihnen gesehen zu werden. Ich lieh mir eine Zigarette aus einer herumliegenden Schachtel aus. West. Die Zigarette war so dick wie eine Zigarre, was ich als Herausforderung sah. Sie rauchte sich schwer und schmeckte karamelig, was, wie ich nun feststellte, wohl daran lag, dass es gar keine Zigarette sondern eine von diesen altmodischen Zuckertüten war, die ich da rauchte. Dabei hatte ich mir auch noch mein Feuerzeug mit geschmolzenem Zucker verklebt und erklärte den Abend für verdorben.&lt;br /&gt;
Ich gesellte mich denn doch zu meinen Bekannten, wobei die neue irgendwie enttäuschend anders aussah, als ich sie in Erinnerung hatte. Sie schmierte sich dann noch brillenförmig giftgrüne Paste um die Augen - das hatte mit einer Kieferfehlstellung zu tun - war aber sonst sehr lieb und herzlich. Irgendwann brachten die beiden mich dazu einen situationsbedingt lustigen Spruch, der gerade gefallen war, an die Tafel zu schreiben. Niemand konnte das lesen, dachte ich, und der Dozent war ausser sich, weil ich den auf dem Boden notierten Ablaufplan für die Bands des Abends verwischt hatte.</description>
    <dc:creator>herraermel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://greentea.twoday.net/topics/5.+warme+milch+mit+honig&quot;&gt;5. warme milch mit honig&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 herraermel</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-27T12:58:00Z</dc:date>
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    <title>grüner tee is alle, supermarkt hat schon zu</title>
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    <description>diese woche ist aber auch gar nix schreibenswertes passiert.&lt;br /&gt;
oder senkt die dauernde beschallung die sensibilität für die alltäglichen wunderlichen banalitäten?&lt;br /&gt;
vielleicht könnte man ja auch einfach mal zu papier bringen, was man schon seit wochen hinter sich her schleppt? vielleicht würde das befreien und die schubkarre freimachen für neue eindrücke?&lt;br /&gt;
vielleicht ist es aber auch ganz gut einfach mal ein paar tage die schnauze zu halten.</description>
    <dc:creator>herraermel</dc:creator>
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    <dc:date>2007-10-24T19:35:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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