Die Kammer
Das Herz hämmerte ihm noch immer bis in den Hals und in den Unterleib.
Seine Augen waren scharf auf den einzigen Zugang zu seinem Versteck gerichtet; der schmale Gang führte in wenigen Metern Abstand nach rechts und so gut wie kein Licht fiel in die Kammer. Würden sie sein Versteck finden, sich durch den erdfeuchten Korridor wühlen, seine Ohren nähmen sie zuerst wahr. Aber dann wäre es ohnehin zu spät.
Irgendwo raschelte es. Nervös zuckten seine Ohren auf. Ob das Geräusch von draußen oder einem der Gänge über ihm kam, war in dieser Tiefe nicht zu unterscheiden.
Langsam gewöhnten sich seine Augen an die Dunkelheit. Der Boden war mit feuchten Schlieren übersät. In der Biegung des Korridors, wo etwas mehr Licht hingelangte, schimmerten sie rötlich und bildeten matte Reflexionen an der ihm gegenüber liegenden Wand, die Kratzspuren aufwies, wo seine Krallen sich Halt suchend ins Erdreich gebohrt hatten, als es um die Ecke gehastet war.
Jedes Haar an seinem Leib zitterte. Rücklings presste es sich in den hintersten Winkel der Kammer.
Mit jedem hektischen Atemzug seiner sich weit öffnenden Nüstern vergrößerte sich die Pfütze zu seinen Pfoten und eine metallische Witterung verbreitete sich in der feuchten, modrigen Luft. Ein rasch zunehmendes Schwindelgefühl ergriff Besitz von ihm, langsam entglitt ihm die Sicht. Entkräftet gab es seinen zitternden Gliedern nach und ließ sich nieder in die warme Pfütze und wartete auf sie.
Ein Röcheln hallte durch die Korridore. Doch es klang nicht bedrohlich. Eher tief traurig.
Seine Augen waren scharf auf den einzigen Zugang zu seinem Versteck gerichtet; der schmale Gang führte in wenigen Metern Abstand nach rechts und so gut wie kein Licht fiel in die Kammer. Würden sie sein Versteck finden, sich durch den erdfeuchten Korridor wühlen, seine Ohren nähmen sie zuerst wahr. Aber dann wäre es ohnehin zu spät.
Irgendwo raschelte es. Nervös zuckten seine Ohren auf. Ob das Geräusch von draußen oder einem der Gänge über ihm kam, war in dieser Tiefe nicht zu unterscheiden.
Langsam gewöhnten sich seine Augen an die Dunkelheit. Der Boden war mit feuchten Schlieren übersät. In der Biegung des Korridors, wo etwas mehr Licht hingelangte, schimmerten sie rötlich und bildeten matte Reflexionen an der ihm gegenüber liegenden Wand, die Kratzspuren aufwies, wo seine Krallen sich Halt suchend ins Erdreich gebohrt hatten, als es um die Ecke gehastet war.
Jedes Haar an seinem Leib zitterte. Rücklings presste es sich in den hintersten Winkel der Kammer.
Mit jedem hektischen Atemzug seiner sich weit öffnenden Nüstern vergrößerte sich die Pfütze zu seinen Pfoten und eine metallische Witterung verbreitete sich in der feuchten, modrigen Luft. Ein rasch zunehmendes Schwindelgefühl ergriff Besitz von ihm, langsam entglitt ihm die Sicht. Entkräftet gab es seinen zitternden Gliedern nach und ließ sich nieder in die warme Pfütze und wartete auf sie.
Ein Röcheln hallte durch die Korridore. Doch es klang nicht bedrohlich. Eher tief traurig.
herraermel - 15. Juli, 23:29
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