Jubiläum
vor etwa zwei jahren habe ich das erste mal was (mehr oder weniger) freies geschrieben, womit ich zufrieden war. das war in der schule gewesen und seitdem hab ichs immer wieder mal probiert und habe spaß dran. da soll noch jemand sagen, die schule wär nur zeitverschwendung.
Das Schild
Nicht einmal der weiße Staub, den der Wind aufgewirbelt hatte und der sich in einer feinen Schicht absetzte, konnte verbergen, dass seine Füße verbrannt gewesen sein mussten.
„Vergiss nicht, dir auch die Füße einzucremen!“, hatte sie gesagt.
Er kniff die Augen zusammen, da ihm die untergehende Sonne warm ins Gesicht schien. Der Sand schmiegte sich weich und schon ziemlich kühl um seine Fußsohlen. Seine Füße brannten, aber das störte ihn nicht. Sie hatten noch einen weiten Weg vor sich.
Neben sich konnte er die undeutlichen Überreste der Fußspuren erkennen, die er am Morgen gemacht hatte. Sie führten von dem grasbewachsenen Hügel den ganzen Strand entlang, verloren sich im Meer, um in der kleinen Bucht wieder zwischen den moosigen Felsen hervorzutreten.
Das Meer rauschte.
„Siehst du, das hast du nun davon!“, sagte sie.
Er lächelte nur. Er liebte sie wirklich.
Die Spuren, die ihm in Richtung des Hügels folgten, waren noch frisch und deutlich, doch er wusste, dass auch sie wieder verschwinden würden.
Ein lauer Wind wehte um seinen freien, braungebrannten Oberkörper.
Sie waren vollkommen allein.
Er liebte diese Stille. Keine schreienden Kinder. Keine Menschen in Badeanzügen, die sich um Sonnenschirme stritten.
Eine Straße schlängelte sich behutsam den Hügel hinauf und endete im Leeren. Neben der Wasserleitung, die aus der Erde ragte, stand ein Schild: „Sunny Beach Apartments“. Der erste Vorposten der Zivilisation sollte hier errichtet werden. Bald würden sie auch hierher kommen.
Graue, dunstige Wolken schoben sich vor die Sonne. Er zog sein Hemd über, weil ihm jetzt merkwürdig kalt war.
„Lass uns nachher noch einen Cappuccino in der Lobby Bar trinken gehen.“, sagte sie.
Er nickte nur. Er lächelte jetzt nicht mehr.
Das Schild
Nicht einmal der weiße Staub, den der Wind aufgewirbelt hatte und der sich in einer feinen Schicht absetzte, konnte verbergen, dass seine Füße verbrannt gewesen sein mussten.
„Vergiss nicht, dir auch die Füße einzucremen!“, hatte sie gesagt.
Er kniff die Augen zusammen, da ihm die untergehende Sonne warm ins Gesicht schien. Der Sand schmiegte sich weich und schon ziemlich kühl um seine Fußsohlen. Seine Füße brannten, aber das störte ihn nicht. Sie hatten noch einen weiten Weg vor sich.
Neben sich konnte er die undeutlichen Überreste der Fußspuren erkennen, die er am Morgen gemacht hatte. Sie führten von dem grasbewachsenen Hügel den ganzen Strand entlang, verloren sich im Meer, um in der kleinen Bucht wieder zwischen den moosigen Felsen hervorzutreten.
Das Meer rauschte.
„Siehst du, das hast du nun davon!“, sagte sie.
Er lächelte nur. Er liebte sie wirklich.
Die Spuren, die ihm in Richtung des Hügels folgten, waren noch frisch und deutlich, doch er wusste, dass auch sie wieder verschwinden würden.
Ein lauer Wind wehte um seinen freien, braungebrannten Oberkörper.
Sie waren vollkommen allein.
Er liebte diese Stille. Keine schreienden Kinder. Keine Menschen in Badeanzügen, die sich um Sonnenschirme stritten.
Eine Straße schlängelte sich behutsam den Hügel hinauf und endete im Leeren. Neben der Wasserleitung, die aus der Erde ragte, stand ein Schild: „Sunny Beach Apartments“. Der erste Vorposten der Zivilisation sollte hier errichtet werden. Bald würden sie auch hierher kommen.
Graue, dunstige Wolken schoben sich vor die Sonne. Er zog sein Hemd über, weil ihm jetzt merkwürdig kalt war.
„Lass uns nachher noch einen Cappuccino in der Lobby Bar trinken gehen.“, sagte sie.
Er nickte nur. Er lächelte jetzt nicht mehr.
herraermel - 5. August, 19:38
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